10 Jahre Feuertal-Festival

Das Feuertal-Festival feierte in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag und war auch dieses Mal wieder zweitägig (23. und 24. August). Das erste runde Jubiläum wurde wie immer auf der Waldbühne Hardt und mitten im Herzen Wuppertals gefeiert.

Mit Saltatio Mortis, Letzte Instanz, Fiddler’s Green, Coppelius, Vermaledeyt am Freitag und Subway To Sally, Mono Inc., Stahlmann, Nachtgeschrei und Unzucht am Samstag blieben wohl kaum Wünsche offen. Und mit mehr Platz zum Sitzen und der kleinen Bühne auf dem Mittelalter-Markt hat die Veranstaltergemeinschaft The BOWL sich auch 2013 alle Mühe gegeben, Publikumswünsche  zu erfüllen. Um das Angebot abzurunden, hatte man außerdem mit dem Freibad Mirke wieder einen Partner im Boot, der mit viel Raum zum Campen die Möglichkeit bot, das Festival zum dreitägigen Kurzurlaub auszubauen.

10 Jahre Feuertal-Festival sind kein Pappenstiel und so hatte sich die Veranstaltergemeinschaft nicht lumpen lassen und ein Line-up zusammengestellt, das wieder deutliche Highlights setzte und einmal mehr die Grenzen dessen, was im Bergischen Land möglich scheint, neu definiert. Mit Saltatio Mortis und Subway To Sally schienen die Headliner klar, aber mit Mono Inc., Letzte Instanz und Fiddler’s Green stellten sich hier Bands in die zweite Reihe, die schon für sich genommen eine Attraktion sind. Nicht weniger attraktiv waren auch Coppelius, die sich nach wie vor einzigartig in der Szenelandschaft zeigen. Auch Vermaledeyt, Nachtgeschrei, Unzucht und Stahlmann sind hier ebenfalls alles andere als Unbekannte.

Neu im Bühnengeschehen auf der Hardt war die kleine Bühne auf dem Mittelalter-Markt und mit Schattenschweif aus dem Nürnberger Land füllten sich die Umbaupausen auf der Hauptbühne zum akustischen, ganz eigenen Fest. Eigentlich schien damit alles gerichtet für die Heerscharen schwarz gekleideter oder gewandeter Mittelalter-Fans, denn die Mischung stimmte: Mittelalter-Metal, Romantik, hämmernde Gitarren, Bässe und Sampler aber auch Dudelsack, Schalmei, Harfe, Geige oder Flöte, schmeichelnde Stimmen oder schmetternde Chöre kamen bei diesem Line-up zu ihrem Recht und Langeweile hat hier nicht den Hauch einer Chance.

Ohne den Mittelmarkt geht allerdings gar nichts, und so gab es – wieder zweitägig – allerhand zu stöbern, auch für das leibliche Wohl wurde ganz im Sinne mittelalterlicher Gastfreundschaft gesorgt. Neu war hier allerdings die erweiterte Fläche, mit der fernab vom Marktgeschehen und der Bühnenshow erstmals eine Ruhezone für gestresste Feuertal-Fans angeboten wurde. Ebenfalls neu war eine kleine, aber feine Bühne, auf der rein akustische Leckerbissen zum Besten gegeben wurden. Nur in den Umbaupausen spielten hier beispielsweise Schattenschweif.

„Kaum zu glauben, dass wir das Festival jetzt schon im 10. Jahr machen. Aber auch wenn’s manchmal der pure Stress ist, es macht nach wie vor einen Riesen-Spaß und die Show und all die Leute drum herum, die Riesen-Party belohnen mich immer wieder für ein ganzes Jahr Arbeit. Und hört Euch den Festival-Song von Eric (Fish) an, sowas ist doch einfach klasse“, so Veranstalter Marcus Grebe.

Bereits im zweiten Jahr bot das Feuertal außerdem ein Festival-Camping an. Nach der guten Resonanz des Vorjahres war wieder das Freibad Mirke im Boot. Wer also die Festival-Nächte im Freibad verbringen wollte, konnte das hier völlig stressfrei in die Tat umzusetzen.

Quelle: www.feuertal-festival.de
Fotos: Andreas Krüskemper

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