DRK Senden: Fit im Ehrenamt

Eine Fortbildung der etwas anderen Art absolvierten die Aktiven des DRK Senden am vergangenen Wochenende: Bei dem Projekt „Power your job“ ging es um (möglichst) ergonomisches Arbeiten im Rettungsdienst.

Michael Gissinger und Wiebke Jost vom Solinger Unternehmen ForLife erforschten mit den Rotkreuzlern deren aktuellen Fitnessstand und zeigten ihnen verschiedene Präventionsübungen, mit denen sich körperliche Beschwerden vermeiden lassen.

Die klassische Rückenschule ist im Rettungsdienst kaum anwendbar“, erläutert Gissinger, der selbst lange Jahre im Rettungsdienst aktiv war. „Oft liegen Patienten im Graben, sind im Auto eingeklemmt oder man kommt zum klassischen 120-kg-Patienten, der aus dem 5. Stock runtergetragen werden muss.“ Anders gesagt: Wenn der Melder geht, liegt der Patient nicht sofort auf der Trage.

Da sind Präventionsübungen das A und O, wenn man den Job länger machen möchte“, so Gissingers Erkenntnis. Die entwickelten Übungen können die DRKler direkt mit dem vorhandenen Einsatzmaterial machen: „So können sie leichte in Fleisch und Blut übergehen“, so die Idee dahinter.

Ermöglicht wurde das Angebot für die Sendener durch die Firma Stryker, die die Trage für den neuen Rettungswagen des Ortsvereins geliefert hat. Jenny Zielinski von der Firma Stryker zeigte sich beeindruckt von der Motivation der Sendener: „Ich finde es klasse, dass alle mitmachen. Das ist nicht immer der Fall, oft ist jemand dabei, der sich irgendwann verweigert.“

Fotos + Text: Andreas Krüskemper
Transparenzhinweis: Der Verfasser ist selbst Mitglied im DRK-Ortsverein Senden.

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