Friedenslicht aus Betlehem leuchtet im Bistum Münster

Trotz der Corona-Pandemie leuchtet das Friedenslicht aus Betlehem auch in diesem Jahr wieder im Bistum Münster. Vom St. Paulus-Dom aus verbreitet sich das Licht bis Heiligabend im Münsterland sowie am Niederrhein und in Oldenburg.  
 
Am dritten Adventssonntag hat das Friedenslicht aus Betlehem zum 23. Mal das Bistum Münster erreicht, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Die bistumsweite ökumenische Aussendungsfeier fand am 12. Dezember im St. Paulus – Dom in Münster statt. Wegen der Covid-Pandemie haben dabei „nur“ Delegationen von Pfadfindys das Licht in Empfang genommen, um es dezentral im Bistum Münster zu verteilen. Auch Vertreter und Vertreterinnen der Stadt Münster (Oberbürgermeister Lewe), des Landtages (MdL Wendland) und des Bundestages (MdB Rehbaum) nahmen an der Lichtfeier teil.  
 
Die Lichtfeier im St. Paulus – Dom, die mit 150 Personen unter „2G“-Regel mit Abstand und Maskenpflicht stattfand, wurde von der Friedenslicht AG im Bistum Münster ausgerichtet. Zelebranten waren Spiritual Matthäus Niesmann und Superintendent Holger Erdmann. Die ökumenische Aussendungsfeier wurde live ins Internet gestreamt und die Teilnehmys konnten bei den Fürbitten von zu Hause die Lichtfeier aktiv mitgestalten. So gelang es, auch virtuell ein „Friedensnetz“ zu knüpfen.
 
Das Friedenslicht kann im Kapellenumgang des St. Paulus-Doms bis zum Ende der Krippenzeit, meist um den 20. Januar, während der allgemeinen Öffnungszeiten des Doms abgeholt werden.    
 
„In dieser Pandemie gibt es ziemlich viele Rückschläge und dunkle Stunden. Ich bin froh, dass das Friedenslicht auf ganz kreative Weise zu den Menschen gebracht wird. Ich hoffe, dass es dadurch im Leben vieler Menschen heller wird“, betonte Andreas Naumann-Hinz, Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum Münster.

„Gerade in einer Zeit, in der wir dazu angehalten sind, Abstand zueinander zu halten, bekommt das Friedenslicht eine besondere Bedeutung. Es ist ein Licht, das alle verbindet. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer und stabiler wird das Friedensnetz, das wir als Gemeinschaft bilden. Es ist ein Zeichen, das unsere Verbundenheit zeigt und Hoffnung gibt“, verdeutlichte Maike Voges, Diözesanvorsitzende der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) im Bistum Münster.

 
„In kontaktreduzierten Zeiten ist es gerade schön, durch das Friedenslicht im Kleinen wie im Großen verbunden zu sein. Eine kleine Flamme kann uns allen großen Frieden mit uns selbst und unseren Mitmenschen schenken“, ergänzte Bjarne Thorwesten vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Münster.
 
„Friedensnetz – ein Licht, das verbindet“ lautet das Motto der bundesweiten Friedenslicht-Aktion 2021. Mit der in der angeblichen Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündete Flamme wollen die Pfadfindys eine Verbindung zwischen den Menschen schaffen. „Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen – gerade während der Corona-Pandemie – mit der Weitergabe des Friedenslichtes allen Menschen ein kleines Stück Frieden nach Hause bringen. Das Licht verbindet uns – auch mit Abstand – miteinander“, so Christian Schnaubelt, Pressesprecher des Pfadfinderrings rdp NRW. Denn die Friedenslichtaktion 2021 steht erneut ganz im Zeichen von Covid19. Aus diesem Grund finden – wie im letzten Jahr – anstelle von großen Aussendungsfeiern nur kleine Gottesdienste und „to go“-Aktionen statt, bei denen das Friedenslicht weiterverteilt wird. Eine Übersicht der Orte gibt es auf www.friedenslicht.de
 
Quelle: DPSG Münster
Fotos: Andreas Krüskemper

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