Münster hisst Regenbogenflagge

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT), erinnern Menschen rund um den Erdball mit vielfältigen Aktionen an den 17.05.1990, den Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit.

Obwohl die Pandemie und die Kontaktbeschränkungen vieles schwerer machen als sonst und die Rainbowflashs mit vielen hundert Teilnehmenys in diesem Jahr nicht möglich sein werden, macht der LSVD, der Lesben- und Schwulen-Verband Deutschlands, und viele andere Initiativen in vielen Bundesländern auf den IDAHOBIT aufmerksam. Digital und mit kreativen Aktionen machen sie bundesweit deutlich: Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) sind Menschenrechte, hier und überall auf der Welt.

In Münster hat Oberbürgermeiste Markus Lewe am Stadtweinhaus in Münsters guter Stube, direkt neben dem Rathaus des westfälischen Friedens am Prinzipalmarkt, die Regenbogenflagge gehißt. Gleichzeitig entrollten Mitglieder des CSD Münster vor dem Rathaus eine 25 Meter lange Regenbogenfahne. Diese wurde jedoch nur kurz gezeigt, um den Verkehr auf dem Prinzipalmarkt nicht zu sehr zu behindern.

Quelle: LSVD
Fotos: Andreas Krüskemper

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