Rhein Fire feiert deutlichen Sieg gegen die Panthers Wrocław
Mit einem überzeugenden 7:48-Erfolg gegen die Panthers Wrocław hat Rhein Fire ein deutliches Ausrufezeichen im Rennen um die Playoffs gesetzt. Dass die Partie so klar verlaufen würde, hatten allerdings weder die Gastgeber noch die Gäste erwartet.
Dabei begann das Spiel zunächst ausgeglichen. Nach dem ersten Touchdown von Rhein Fire gelang den Panthers noch der Ausgleich. Anschließend übernahm das Team aus Duisburg jedoch zunehmend die Kontrolle. Vor allem die Defensive überzeugte mit einer starken Leistung und ließ den Gästen kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten. Bereits zur Halbzeit hatte sich Rhein Fire eine komfortable Führung erarbeitet und ließ auch nach dem Seitenwechsel nichts mehr anbrennen.
Nach der Partie zeigten sich die Spieler von Rhein Fire zufrieden mit ihrer Vorstellung. Entscheidend sei gewesen, von Beginn an körperlich präsent aufzutreten, den eigenen Spielplan konsequent umzusetzen und unnötige Strafen zu vermeiden. Besonders die Defensivleistung wurde innerhalb der Mannschaft hervorgehoben, da die bis dahin offensivstarken Panthers lediglich sieben Punkte erzielen konnten.
Auch auf Seiten der Polen wurde die Niederlage offen analysiert. Cheftrainer Dave Likins räumte ein, dass taktische Anpassungen während des Spiels nicht den gewünschten Effekt hatten und Verantwortung für die klare Niederlage übernahm. Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass seine Mannschaft bei einer möglichen Neuauflage besser auftreten könne.
Ein erneutes Aufeinandertreffen ist durchaus denkbar. Zwar stehen sich beide Teams in der regulären Saison nicht mehr gegenüber, im Playoff-Halbfinale könnten sich ihre Wege jedoch erneut kreuzen. Sollte die aktuelle Tabellenkonstellation bestehen bleiben, würde diese Begegnung wieder in Duisburg stattfinden.
Für Offensive Tackle Sven Breidenbach hatte das Duell eine besondere Bedeutung. Der erfahrene Lineman spielte früher selbst für die Panthers und freute sich über das Wiedersehen mit ehemaligen Mitspielern. Gleichzeitig lobte er die Entwicklung seines aktuellen Teams. Nach seiner Einschätzung ist Rhein Fire in den vergangenen Wochen als Mannschaft enger zusammengerückt – ein Faktor, der sich zunehmend auch auf dem Spielfeld bemerkbar mache.
Mit nun fünf Siegen aus sechs Saisonspielen befindet sich Rhein Fire weiterhin in einer guten Ausgangsposition für die Playoffs. Die bislang einzige Niederlage kassierte das Team gegen die Vienna Vikings, die aktuell als Maßstab der Liga gelten. Am kommenden Spieltag kommt es in Duisburg erneut zum direkten Duell mit dem österreichischen Spitzenreiter – eine Begegnung, die richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf werden dürfte.
Fotos: Andreas Krüskemper







































