26. Februar 2026
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Hommage an den King of Pop

Glitzerhandschuh, schwarzer Fedora und minutenlanger Applaus: Mit „BEAT IT! – Die Erfolgsshow über den King of Pop!“ verwandelte sich das MCC Halle Münsterland am Abend in eine Bühne für die größten Hits von Michael Jackson. Rund zwei Stunden lang feierte das Publikum das musikalische Vermächtnis des „King of Pop“ – lautstark, tanzend und immer wieder mit Standing Ovations.

Von den ersten Takten von „Billie Jean“ an sprang der Funke über. Spätestens bei „Smooth Criminal“ und „Black Or White“ hielt es viele nicht mehr auf den Sitzen. Als mit „Thriller“ einer der wohl ikonischsten Songs der Popgeschichte erklang, verwandelte sich die Halle endgültig in eine Konzertarena. Zum emotionalen Höhepunkt wurde „Man In The Mirror“, bei dem das Publikum textsicher mitsang.

Im Zentrum des Abends stand Hauptdarsteller Garth Field, der mit verblüffender stimmlicher und tänzerischer Präzision überzeugte. Der Südafrikaner, der seit Jahren in internationalen Tribute-Produktionen als Michael Jackson auftritt, brachte nicht nur die bekannten Moves auf die Bühne, sondern auch jene Mischung aus Energie und Eleganz, die das Original auszeichnete. Der legendäre Moonwalk durfte dabei ebenso wenig fehlen wie das Spiel mit Hut und Handschuh – Momente, in denen es im Saal spürbar knisterte.

Unterstützt wurde Field von einem eingespielten Ensemble aus Tänzern und Musikern, das die Show als durchchoreografiertes Gesamterlebnis präsentierte. Licht, Videoeinspielungen und Kostümwechsel sorgten für zusätzliche Dynamik, ohne die Musik in den Hintergrund zu drängen. Insgesamt 20 Hits aus der Solokarriere Jacksons standen auf dem Programm.

Die Produktion, die 2018 in Berlin Premiere feierte und damals auch von Jermaine Jackson ausdrücklich gelobt wurde, knüpft damit auch in Münster an ihre früheren Erfolge an. Mehrfach brandete Szenenapplaus auf.

So wurde der Abend im MCC Halle Münsterland zu einer energiegeladenen Hommage an einen Künstler, dessen Songs auch 16 Jahre nach seinem Tod nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben – und der für einen Moment wieder ganz nah schien.

 

Fotos: Andreas Krüskemper

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