Doro begeistert Fans auf der Ginsberger Heide
Die Ginsberger Heide stand am 23. Mai ganz im Zeichen des Heavy Metal: Mit Doro Pesch gastierte eine der bekanntesten Stimmen der internationalen Rock- und Metal-Szene beim Hard-&-Heavy-Abend – und lockte zahlreiche Fans an. Bereits im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass das Interesse außergewöhnlich groß sein würde. Aufgrund der hohen Ticketnachfrage war das Konzert kurzfristig vom kleinen in das große Zelttheater verlegt worden. Eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erwies.
Schon lange vor Konzertbeginn strömten die Besucher auf das Festivalgelände. Als Doro schließlich die Bühne betrat, wurde schnell deutlich, weshalb sie seit Jahrzehnten als „Metal Queen“ gefeiert wird. Mit kraftvoller Stimme, großer Bühnenpräsenz und sichtbarer Freude am Auftritt begeisterte sie das Publikum von der ersten Minute an. Klassiker aus ihrer Zeit mit Warlock trafen ebenso auf Begeisterung wie Songs aus ihrer Solokarriere.
Für Festivalleiter Jens von Heyden war der Auftritt ein besonderer Moment. „Doro ist einfach eine Heavy-Metal-Legende und nach ihrem Auftritt in Wacken 2022 hatten wir die Hoffnung schon fast aufgegeben“, hatte er bereits im Vorfeld erklärt. Entsprechend groß war nun die Freude, die Sängerin tatsächlich auf die Ginsberger Heide holen zu können.
Doro Pesch gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeiten der Metal-Szene. Bereits mit dem Warlock-Debütalbum „Burning the Witches“ machte sie Anfang der 1980er-Jahre international auf sich aufmerksam. 1986 schrieb sie Musikgeschichte, als sie als erste Frau beim legendären „Monsters of Rock“-Festival in Donington auftrat – gemeinsam mit Bands wie Scorpions, Bon Jovi, Motörhead oder Ozzy Osbourne.
Mit mehr als zehn Millionen verkauften Tonträgern, über 3500 Konzerten in rund 60 Ländern und zahlreichen Auszeichnungen zählt Doro bis heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Genres. Auf der Ginsberger Heide bewies sie einmal mehr, dass sie ihren Ruf als Metal-Ikone nicht ohne Grund trägt. Für viele Besucher dürfte der Abend noch lange in Erinnerung bleiben.
Fotos: Andreas Krüskemper



















































