7. Juni 2026
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Rhein Fire startet mit deutlichem Sieg in die AFLE-Saison

Der Auftakt in die neue Saison der American Football League Europe ist Rhein Fire eindrucksvoll gelungen. Das Team aus Düsseldorf setzte sich am Samstagabend in Duisburg mit 43:6 gegen die London Warriors durch und feierte damit einen souveränen Start in die neue Liga.

Vor knapp 5000 Zuschauis entwickelte sich die Partie zunächst ausgeglichener, als es das Endergebnis vermuten lässt. Rhein Fire hatte in den ersten Angriffsserien zwar Ballbesitz und Raumgewinn, ließ aber zunächst einige Chancen ungenutzt. Ein Field Goal von Sebastian van Santen brachte die ersten Punkte auf die Anzeigetafel.

Den ersten großen Höhepunkt lieferte anschließend die Defensive. Marius Kensy brachte den Londoner Ballträger in dessen eigener Endzone zu Fall und sorgte damit für einen Safety. Direkt danach schlug auch die Offensive zu: Quarterback Kenji Bahar fand Kaylon Geiger mit einem langen Touchdown-Pass über 50 Yards.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kontrollierte Rhein Fire das Geschehen immer deutlicher. Fehler der Gäste wurden konsequent bestraft, während die eigene Defensive den Londoner Angriff kaum zur Entfaltung kommen ließ. Weitere Touchdowns durch Geiger, Bahar und Harlan Kwofie sorgten bereits zur Pause für eine komfortable 33:0-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Rhein Fire die dominierende Mannschaft. Kicker Sebastian van Santen bewies seine Reichweite mit einem erfolgreichen Field Goal aus 55 Yards. Running Back Jonathan Scott krönte seine starke Leistung wenig später mit einem Touchdown-Lauf. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehr als 120 Yards Raumgewinn erzielt.

Im Schlussviertel wechselte Rhein Fire auf mehreren Positionen durch und gab einigen Ersatzspielern Einsatzzeit. Dadurch entwickelte sich die Partie etwas unruhiger. Beide Teams leisteten sich Fumbles und Interceptions. Die London Warriors nutzten eine gute Feldposition schließlich zu ihrem einzigen Touchdown des Abends, als Quarterback Karé Lyles seinen Receiver Joe Hamilton in der Endzone fand.

Am deutlichen Ausgang der Begegnung änderte das jedoch nichts mehr. Rhein Fire brachte den Vorsprung sicher über die Zeit und gewann mit 43:6.

Der erste Auftritt in der neuen AFLE-Saison macht deutlich, dass Rhein Fire auch in der neuen Liga zu den Favoriten zählen dürfte. Besonders die Kombination aus aggressiver Defensive und effizientem Passspiel stellte die London Warriors vor große Probleme und legte den Grundstein für den klaren Erfolg zum Saisonauftakt.

Fotos: Andreas Krüskemper

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