Rhein Fire bleibt auf Erfolgskurs
Rhein Fire hat auch sein Heimspiel gegen Berlin Thunder erfolgreich gestaltet, musste für den Sieg allerdings deutlich mehr investieren als noch in der Vorwoche. Vor 4.907 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena setzte sich das Team aus Duisburg mit 45:36 durch und behielt damit die Punkte in eigener Hand.
Von Beginn an entwickelte sich eine unterhaltsame und punktreiche Begegnung. Bereits im ersten Angriffsversuch brachte Quarterback Kenji Bahar sein Team in Führung. Mit einem Touchdown-Pass auf Kaylon Geiger setzte Fire früh das erste Ausrufezeichen. Die Gäste aus Berlin antworteten jedoch umgehend und fanden immer wieder Wege durch die Duisburger Defensive.
Besonders das Passspiel der Berliner bereitete Rhein Fire über weite Strecken Probleme. Immer wieder gelangen den Gästen Raumgewinne und wichtige Spielzüge, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Auch ein weiterer langer Touchdown von Kaylon Geiger sorgte nicht dafür, dass sich die Gastgeber entscheidend absetzen konnten.
Für einen Rückschlag sorgte eine Disqualifikation im zweiten Viertel. Nach einer Unsportlichkeit musste Nazir Streater das Spielfeld vorzeitig verlassen. Rhein Fire blieb dennoch im Spiel, hatte zwischenzeitlich aber auch etwas Glück, als potenzielle Punkte der Berliner nach Regelverstößen aberkannt wurden.
Zur Halbzeit lagen die Hausherren knapp zurück. Erst nach dem Seitenwechsel gelang es dem Team, mehr Kontrolle über die Partie zu gewinnen. Ein abgefangener Pass durch Justin Howell leitete eine starke Phase ein. Kurz darauf sorgten Jonathan Scott und Christopher Mielke mit weiteren Touchdowns dafür, dass Rhein Fire das Spiel wieder drehte.
Berlin Thunder blieb jedoch hartnäckig und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase offen. Erst ein erfolgreiches Field Goal von Sebastian van Santen sowie ein später Extrapunkt nach einem weiteren Touchdown von Jonathan Scott verschafften den Duisburgern den entscheidenden Vorsprung.
Während die Offensive erneut ihre Qualitäten unter Beweis stellte und 45 Punkte erzielte, dürfte die Defensive in der Analyse der kommenden Tage im Mittelpunkt stehen. Gegen einen engagierten Gegner ließ Rhein Fire ungewohnt viele Punkte zu und musste bis kurz vor Schluss um den Erfolg bangen.
Unter dem Strich stand dennoch der dritte Sieg in Folge. Nun richtet sich der Blick auf die nächste Aufgabe: Auswärts wartet das Duell mit den Alpine Rams, ehe wenig später die Wroclaw Panthers zum nächsten Heimspiel nach Duisburg reisen.
Fotos: Andreas Krüskemper






































































