14. Juni 2026
RegionalesSport

Rhein Fire feiert klaren Heimsieg gegen Paris Lights

Rhein Fire hat vor heimischer Kulisse einen ungefährdeten Sieg eingefahren. In der Schauinsland-Reisen-Arena setzte sich das Team aus Duisburg mit 35:0 gegen die Paris Lights durch und ließ den Gästen aus Frankreich kaum eine Chance. Vor gut 4.200 Zuschauern sorgten vor allem eine starke Defensive und eine zunehmend variable Offensive für den deutlichen Erfolg.

Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Mannschaften zunächst aneinander heran. Über den Gegner aus Paris lagen nur wenige Erfahrungswerte vor, sodass die ersten Minuten von Vorsicht geprägt waren. Erst gegen Ende des ersten Viertels nahm die Begegnung Fahrt auf.

Eine Interception von Christian Matthew leitete die erste entscheidende Szene ein. Kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts brachte Jonathan Scott Rhein Fire mit dem ersten Touchdown des Abends in Führung. Vorausgegangen war ein gut ausgespielter Play-Action-Spielzug von Quarterback Kenji Bahar.

Wenig später profitierte Fire von einem Fehler im Special Team der Gäste. Nach einem misslungenen Punt stand Paris tief in der eigenen Hälfte unter Druck. Erneut war es Jonathan Scott, der die günstige Feldposition zur nächsten Punkteausbeute nutzte. Noch vor der Halbzeit erhöhte Rhein Fire weiter: Bahar fand Receiver Kaylon Geiger mit einem Pass über 20 Yards in der Endzone.

Mit einer komfortablen Führung im Rücken kontrollierte das Heimteam die Partie auch nach dem Seitenwechsel. Zwar wurde ein spektakulärer Touchdown von Geiger nach Videobeweis aberkannt, weil der Receiver bereits zuvor als gestoppt galt. Das änderte jedoch nichts am Spielverlauf. Giacomo de Pauli und Kenji Bahar sorgten mit weiteren Touchdowns für die endgültige Entscheidung.

Zuverlässig präsentierte sich erneut Kicker Sebastian van Santen, der sämtliche Extrapunkte verwandelte. Insgesamt bestätigte er damit seine starke Form zu Beginn der Saison.

Auffällig war zudem die Weiterentwicklung der Offensive. Im Vergleich zu den vergangenen Spielen setzte Rhein Fire häufiger auf das Passspiel und variierte die Angriffe mit Play-Action-Spielzügen. Dadurch wirkte das Angriffsspiel deutlich schwerer auszurechnen als noch in den ersten Saisonwochen.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Running Back T.J. Alexander musste das Spielfeld im dritten Viertel verletzungsbedingt verlassen. Über die Schwere der Verletzung lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.

Nach dem klaren Erfolg richtet sich der Blick bereits auf die nächste Aufgabe. Am kommenden Sonntag empfängt Rhein Fire im nächsten Heimspiel Berlin Thunder in der Schauinsland-Reisen-Arena. Dort soll die erfolgreiche Serie fortgesetzt werden.

 

Fotos: Andreas Krüskemper

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert