Rhein Fire unterliegt den Vienna Vikings
Rhein Fire hat das zweite Saisonduell gegen die Vienna Vikings verloren. Vor mehr als 6.000 Zuschauern in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena setzte sich der ungeschlagene Tabellenführer aus Wien mit 28:16 durch. Trotz der Niederlage zeigte das Team aus Duisburg über weite Strecken eine engagierte Leistung und hielt die Partie lange offen.
Die Begegnung begann defensiv geprägt. Beide Mannschaften leisteten sich im ersten Viertel Fehler, darunter ein Ballverlust auf Seiten von Rhein Fire sowie jeweils ein vergebenes Field Goal. Punkte fielen zunächst keine.
Für den ersten Höhepunkt sorgte dann die Fire-Defense. Edge Rusher Diego Paz Gonzales fing einen Pass von Vikings-Quarterback Ben Holmes ab und trug den Ball über 55 Yards direkt in die Endzone. Mit dem erfolgreichen Extrapunkt ging Rhein Fire früh mit 7:0 in Führung.
Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Die Offense der Vienna Vikings fand zunehmend ihren Rhythmus und verkürzte zunächst per Touchdown. Noch vor der Halbzeit drehten die Österreicher die Partie. Rhein Fire gelang kurz vor der Pause zwar noch ein Safety, nachdem eine Interception der Vikings in der eigenen Endzone endete, dennoch ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Vor allem das variable Lauf- und Passspiel der Wiener stellte die Duisburger Defensive immer wieder vor Probleme. Zwei weitere Scores der Vikings sorgten für einen größeren Rückstand.
Rhein Fire gab sich dennoch nicht auf. Quarterback Kenji Bahar fand nun häufiger seinen Receiver Harlan Kwofie, der mit elf gefangenen Pässen und 116 Yards zu den auffälligsten Akteuren des Spiels gehörte. Sein Touchdown brachte die Hoffnung auf eine Aufholjagd zurück. Doch die Vikings antworteten unmittelbar mit einem weiteren Touchdown und machten damit den Auswärtssieg endgültig perfekt.
Nach dem Spiel zeigte sich Head Coach Mark Ridgley kämpferisch. Die Niederlage müsse als wichtige Erfahrung dienen, um aus den eigenen Fehlern zu lernen und sich in den kommenden Wochen weiterzuentwickeln. Auch Harlan Kwofie betonte, dass letztlich viele kleine Ungenauigkeiten den Ausschlag zugunsten der Wiener gegeben hätten.
Trotz der Niederlage bleibt Rhein Fire mit fünf Siegen aus sieben Spielen an der Spitze der North/West Conference der AFLE. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel bei Paris Lights die nächste Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Fotos: Andreas Krüskemper



































































