Formel E in Berlin

Seit der Saison 2014/15 ist die Formel E am Start. Die mit Elektromotoren ausgestattete Rennserie soll die Zukunft im Motorsport darstellen und neue Möglichkeiten eröffnen, um umweltschonender agieren zu können. Mittlerweile fährt die zweite Generation dieser Autos über die Stadtkurse der Welt. Zum achten Mal machte sie am vergangenen Wochenende Station in Berlin auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Berlin war bereits 2015 erstmalig Austragungsort des E-Prix. Es war das erste Rennen der Serie, welches nicht direkt auf einem Stadtkurs gefahren wurde. Mittlerweile finden jeweils zwei volle Rennen an einem Wochenende in Tempelhof statt.

Am Samstag konnte sich Edoardo Mortara als Sieger feiern lassen. Der Schweizer holte sich von der Pole weg den Start-Ziel-Sieg vor dem Franzosen Jean-Eric Vergne und dem Belgier Stoffel Vandoome, der auch im zweiten Rennen am Sonntag auf dem dritten Platz das Rennen beenden konnte und so die Tabellenführung nach acht Rennen behalten konnte.

Für Mortara reichte es am Sonntag nicht für den Doppelsieg. Während der Schweizer auf dem zweiten Platz landete, sicherte sich der niederländische Teamkollege von Vandoome, Nyck de Vries den Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das Mercedes-EQ Formula E-Team baute mit diesen Platzierungen die Tabellenführung in der Teamwertung weiter aus.

Neben dem Rennen gab es auch aus deutscher Sicht etwas zu Feiern. So soll das Abt-Team ab der kommenden Saison mit der dritten Motorengeneration wieder in der Formel E mitfahren. Das gaben die Verantwortlichen aus dem Schwarzwald am Samstag vor dem ersten Rennen bekannt.

Text: Sebastian Sendlak
Fotos: Andreas Krüskemper

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